Bau- und Leistungsbeschreibung

1. Vorbemerkung

Mit dieser Bau– & Leistungsbeschreibung werden die Bauleistungen beschrieben, die standardmäßig bei der Erstellung eines schlüsselfertigen Hauses im Festpreis enthalten sind.       Mehr- oder Minderleistungen müssen vertraglich vereinbart werden.

 

2. Bauantrag / Genehmigungsfreistellung

Die Bauzeichnungen werden gemäß den Planungsskizzen im Maßstab 1:100 angefertigt.

Der komplette Bauantrag enthält folgende Unterlagen:

Bauantragsformular, Erhebungsbogen, Baubeschreibung, Berechnung des umbauten Raumes nach DIN 277, Wohnflächenberechnung nach II. BV, Berechnung der Grund- & Geschossflächenzahl, Nachweis der Geschossigkeit, Lageplan, Grundrisse & der ENEV Nachweis 01-2016. Die statische Berechnung wird nur nach Aufforderung vom Bauamt mit eingereicht ansonsten erfolgt eine Erklärung vom Nachweisersteller.

Die Bauantragsunterlagen werden dem Bauherren zur Unterschrift vorgelegt. Nach Prüfung und Unterzeichnung hat der Bauherr die Unterlagen bei der zuständigen Behörde einzureichen.

Seitens der Bauherren (Auftraggeber – AG) erfolgt die Beauftragung des Vermessers  sowie wenn notwendig die des Prüfstatikers.

 

3. Bauvoraussetzungen 

Die Baustelle muss mit einem Bauwasseranschluss (mindestens ¾ Zoll mit mindestens 3 bar) und mit einem Baustromanschluss (380 V mit mindestens 32 Ampere einschließlich FI-Schutzschalter) erschlossen sein. Die Kosten für Baustrom und Bauwasser und die Verbrauchskosten (Wasser, Gas und Strom) während der Bauzeit gehen zu Lasten des Auftraggebers. 

Vor Baubeginn ist die auflagenfreie Baugenehmigung im Original sowie eine Bauherrenhaftpflicht- und Gebäudeversicherung mit ausreichender Deckung vorzulegen. Weiterhin ist die finanzielle Sicherstellung des Bauvorhabens durch eine Bankbürgschaft bzw. Bankbestätigung, unwiderrufliche Zahlungsanweisung oder durch einen Bewilligungsbescheid der fördernden Stelle nachzuweisen.

Das Bodengutachten für die Erstellung der Statik wird durch die AG bereitgestellt.

 

4. Baustelleneinrichtung

Die Baugrube wird ausgewinkelt, zur Ausführung des Baukörpers werden Schnurgerüste gesetzt.

Die Sockelhöhe wird von der zuständigen Baubehörde lt. Vermessungslageplan festgelegt. Die Gebäudeabsteckung wird von einem öffentlich bestellten Vermessungsbüro durchgeführt. Die Kosten trägt der Auftraggeber.

Die Bautoilette wird vom Auftragnehmer gestellt.

 

5. Erdarbeiten 

Es wird von normalen Grundwasser- und Bodenverhältnissen (DIN 18300 Abs. 2 Pkt. 2 Bodenklasse 1, 3, 4 sowie maximaler Grundwasserstand (1,0 m unter Gründungsniveau) ausgegangen. Im Bereich des Baufeldes wird der Mutterboden bis zu einer Stärke von 30 cm abgetragen und zur Wiederverwendung auf dem Bauplatz gelagert. Baugrubenaushub und seitliche Lagerung des Bodens Klasse 1-4 nach DIN sind im Leistungsumfang enthalten. Der Einbau von Füllsand bzw. Recyclingmaterial im Bereich des Gebäudes und der notwendigen Arbeitsflächen erfolgt in einer verdichteten Stärke von max. 30 cm.

Ein erhöhter Aufwand an Auskofferungsarbeiten, Erhöhung des Grundstücksniveaus sowie der Abtransport und die Entsorgung der überschüssigen Erdstoffmassen werden dem AG nach Aufwand gesondert in Rechnung gestellt. Die Tragfähigkeit des anstehenden Bodens muss mindestens 150 bis 200 kN/m² betragen.

 

6. Bodenplatte

Als tragende Gründung wird eine Stahlbetonplatte ausgeführt, die durch Frostschürzen-Streifenfundamente (Tiefe 80 cm) seitlich begrenzt wird. Die Stärke der Bodenplatte, die Abmessungen der Streifen- oder Punktfundamente, Sohlplattenverstärkungen usw. werden in der Statik festgelegt und danach ausgeführt. Falls statisch erforderlich, kann auch die Gründung auf Streifenfundamenten erfolgen. Als Sauberkeitsschicht wird unter der Sohlplatte vorschriftsmäßig eine PE-Folie mit überlappenden Stößen verlegt. In den Fundamenten bzw. in der Bodenplatte wird nach den gültigen VDE-Vorschriften ein zugelassener Fundamenterder eingebaut, der im HWR zusammengefasst wird.

Auf der Bodenplatte wird eine Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit eingebaut.

 

7. Hausanschlüsse  

Alle Hausanschlüsse werden über eine Mehrspartenhauseinführung in den Hauswirtschaftsraum eingeführt. Die Kosten der „Mehrsparte“ trägt der Bauherr.

Die Herstellung und Beauftragung der Versorgungsunternehmen zur Erstellung der Hausanschlüsse wie Wasser, Abwasser, Gas, Strom sowie Telekom erfolgen durch die Bauherren. 

 

8. Außenmauerwerk, Schornstein

Bei Putzbauten wird das Umfassungsmauerwerk aus 36,5 cm starken Porenbetonsteinen    PPW 2 hergestellt.

Überbrückungen von Türen- und Fensteröffnungen erfolgt laut Statik mit Stürzen.

Die Höhe des Sockelbereiches beträgt 30cm.

Die Innenwände im EG werden nach statischen Erfordernissen mit Porenbetonsteinen 17,5 cm oder 11,5 cm gemauert.

Die Innenwände des Obergeschosses werden massiv mit Porenbetonsteinen hergestellt. Stärke und Ausführung entsprechen den Auflagen der statischen Berechnung.

Alle Dichtungen gegen aufsteigende Feuchtigkeit werden entsprechend der gültigen 

DIN 18195, den anerkannten Regeln der Technik des Handwerks sowie den Details/ Ausführungszeichnungen ausgeführt. 

Schornstein falls vorhanden lt. Zeichnungen. 2. Reinigungsöffnung im Spitzboden.

 

9. Innenputz und Außenputz

Sämtliche Innen – und Giebelwände werden mit Gipsputz verputzt. 

Im Bad und Gäste-WC wird ein Kalk-Zementputz aufgetragen.

Der Außenputz wird wie folgt hergestellt. Die Außenputzfarbe ist frei wählbar. Die Fassadenflächen werden grundiert, Fußpunktausbildung mit 2 K Remmers Dichtschlämme im Sockelbereich, Anputzleisten montieren, Ausgleichsdämmung im Leibungsbereich kleben, Gewebeecken an Haus-, Tür-, und Fensterecken Lot und fluchtgerecht montieren, in den Fassadenflächen wird ein Gewebe in Armierungskleber eingebettet, nach Trocknung der Armierung wird ein 2 mm Edelputz (Kratzputz) und 2x Fassadenfarbe aufgetragen.

Der Sockelbereich erhält einen Buntsteinputz nach Muster.

 

10. Fenster- und Sohlbänke

Die Fensterbänke im EG bestehen aus 2cm starkem Juramarmor (Tiefe ca. 20 cm). Fensterbänke im Bad und WC erhalten Fliesen. Außenfensterbänke bestehen aus 3cm starken Granit -Rosa Beta (Tiefe ca.18 cm).

 

11. Dach

Die Dachkonstruktion wird als Pfetten- oder Sparrendach entsprechend den Ausführungszeichnungen und der Statik auf einer Stahlbetondecke / Drempel Mauerwerk errichtet.

Zur Verwendung kommt Nadelschnittholz der Schnittklasse AB und Güteklasse II. Das Bauholz wird nach den entsprechenden Vorschriften mit einem wasserlöslichen Salz gegen Pilz-, Insekten- und Fäulnisbefall geschützt. Die Unterlage der aufliegenden Holzbauteile wird durch Folie/Pappe geschützt. Alle Kleineisenteile, einschließlich des Windrispenbandes, werden korrosionsgeschützt eingebaut.

Die Traufen Überstände ergeben sich aus den Planungszeichnungen 50 cm.

Die Giebeldachüberstände bei Satteldächern betragen ca. 30 cm.

Als Schutz gegen Flugschnee wird eine diffusionsoffene Unterspannbahn auf den Sparren befestigt. Auf die diffusionsoffene Unterspannbahn kommt die imprägnierte Konter- & 

Dachlattung.

Die Dacheindeckung erfolgt mit einem Qualitätsstein / Betondachstein mit mindestens 

25 jähriger Materialgarantie. Farben anthrazit/ schwarz oder rot/ braun.

Die Firste und Grate werden trocken verlegt.

Die Ausführung erfolgt generell nach der einschlägigen DIN, den Verarbeitungsvorschriften des Dachdeckerhandwerkes und den Herstellerhinweisen. Die Dachklempnerarbeiten werden unter Anwendung von Titan-Zinkblech wie folgt ausgeführt:

Außendachrinne als Hänge Rinne halbrund

Regenfallrohr kreisförmig bis 30 cm über OKG

Kehlen

Rinneisen und Rohrhalterungen

Bei Wahl eines Schornsteines wird dieser mit Schindeln verkleidet und erhält als Abdichtung eine Bleischürze mit einem Übergangsstreifen. 

 

12. Dämmung und Trockenbau

Die Stärke und die Wärmeleitgruppe entsprechen dem Energieeinsparnachweis sowie der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung 01-2016. Es wird schadstofffreies Dämmmaterial verwandt. 

Die Wärmedämmung erfolgt im Bereich der Dachschrägen im OG, sowie der Kehlbalkenanlage vom OG zum Spitzboden. Die Verlegung erfolgt entsprechend den 

einschlägigen DIN-Normen und den Verlege Anleitungen der Hersteller. 

Der Spitzboden wird als Kaltdach ausgeführt.

Der Unterbau wird entsprechend den Plattengrößen mit imprägnierten Holzlatten oder Trockenbauprofilen erstellt. Die Platten werden mit systemeigenen 

Schnellbauschrauben oder mit verharzten Klammern befestigt.

Vom OG zum Spitzboden wird eine einklappbare, wärmegedämmte Einschubtreppe  eingebaut. Bei Wahl eines Schornsteins führt ein 50 cm breiter Steg von der Einschubtreppe zum Schornstein.

 

13. Elektroinstallation

Die Ausführung erfolgt nach einschlägigen DIN Normen und den VDE Vorschriften sowie den technischen Anschlussbedingungen (TAB) des zuständigen Energieversorgungsunternehmens. 

Die Elektroinstallation wird komplett als Unterputz in Normalausstattung ausgeführt. 

Schalter und Steckdosen haben ein einheitliches Programm der Marke Busch/Jäger oder gleichwertig.

Ferner wird eine Erdungsanlage mit Haupt- und zusätzlichem Potentialausgleich eingebaut. 

Installation der Räume:

Wohnen: 2 Deckenauslässe mit Schaltung

8 Steckdosen

1 TV – Dose

Küche: 1 Deckenauslass mit Schaltung

6 Steckdosen

3 Geräteanschlüsse

Diele: 2 Deckenauslässe mit Wechselschaltung

1 Steckdose

1 Klingelanlage mit Gong

1 Telefonanschlussdose TAE

Gäste WC: 1 Deckenauslass mit Schaltung

1 Steckdose

Flur DG: 1 Deckenauslass mit Wechselschaltung

1 Steckdose

Schlafen: 1 Deckenauslass mit Wechselschaltung

5 Steckdosen

1 TV – Dose

Kind 1-2: 1 Deckenauslass mit Schaltung

4 Steckdosen

1 TV – Dose

Bad: 1 Deckenauslass mit Schaltung

1 Wandbrennstelle mit Schaltung

2 Steckdosen

1 Steckdose – Handtuchheizkörper

HAR: 1 Deckenauslass mit Schaltung

2 Steckdosen

1 Zählerschrank

1 Schaltschrank

2 Geräteanschlüsse

1 Datenanschluß

1 Heizungsanschluss

Treppe: 1 Wechselschaltung 

Spitzboden: 1 Brennstelle mit Schaltung

1 Steckdose

Außenanschluß: 1 Wandauslass mit Schaltung / Haustür

1 Außensteckdose mit Schaltung

Elektronische 2K Raumthermostate je nach Raumanzahl (inkl. HAR) Aufputz mit Anschluss an bauseits gestellte Stellantriebe (Fußbodenheizung).

Die individuelle Anordnung der Elektroinstallation wird beim Elektrogespräch zwischen dem AG und dem zuständigen Bauleiter bzw. Elektrofirma vor Ort festgelegt.

 

14. Sanitärinstallation

Eingebaut werden Materialien Deutscher Markenhersteller in Objektfarbe weiß, die Armaturen sind verchromt.

Bad

Badewanne, ca. 170 cm lang, Körperform, aus 3,5 mm emailliertem Stahlblech mit einer Wannenfüllhebelbrausebatterie und Excenterverschluss, flexible Schlauchbrause mit verstellbarem Duschkopf, verchromt

Duschtasse 90/90/15 aus 3,5 mm emailliertem Stahlblech (ohne Duschverkleidung) mit einer Einhandhebelbrausebatterie, flexible Schlauchbrause mit verstellbarem Duschkopf, verchromt

Waschtisch, Größe 65 cm, mit Einhebelmischbatterie und Excenterverschluss 

WC-Becken, wandhängend mit Kunststoffsitz und Wassersparendem Spülstopp

Gäste WC

Handwaschbecken, Größe ca. 50 cm, mit einer Einhebelmischbatterie und Excenterverschluss 

WC-Becken, wandhängend mit Kunststoffsitz und Wasser sparenden Spülstopp 

Küche 

Zu- und Abfluss für eine Geschirrspülmaschine sowie für eine Einbauspüle

Hauswirtschaftsraum

Zu- und Abfluss für eine Waschmaschine

Entsorgungsleitungen, Kalt- und Warmwasserleitungen werden entsprechend der DIN 1988 ausgeführt. Die Entsorgungsleitungen bestehen aus KG-Rohren. Diese werden

unterhalb der Sohle (bei Häusern ohne Keller) miteinander verbunden und max. 1 m aus dem Haus geführt.  Warm- und Kaltwasserleitungen werden fachgerecht isoliert. Die Leitungen 

bestehen aus Kunststoff. Im Außenbereich wird eine Wasserzapfstelle mit absperrbaren Auslaufventil und Schlauchanschluss nach Absprache mit dem AG angeordnet.

 

15. Heizungsanlage / Lüftung

Es wird eine Gasbrennwerttherme mit Solarmodul, Viessmann oder gleichwertig inkl. Warmwasserspeicher installiert. Die Thermenleistung richtet sich nach dem wärmetechnischen Bedarf. Die Anlage wird betriebsfertig installiert und gebrauchsfertig mit allen erforderlichen Bauteilen und Armaturen übergeben.

Über die Heizung und über die Solaranlage wird die Warmwasserversorgung gesichert.  

Die Regelung der Heiztherme erfolgt über eine Zeitschaltuhr mit Tages- und Wochenprogramm. 

Alle Räume erhalten eine Fußbodenheizung. Die Regelung erfolgt über Einzelraumsteuerung.

Die Nennleistung der Heizungsanlage erfolgt nach einer Wärmebedarfsberechnung. Beheizt werden grundsätzlich alle Räume des Wohnhauses. Im Standard ist die Heizungsanlage im Hausanschlussraum platziert.

Zur Sicherung eines optimalen Raumklimas und zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden, wird das Wohnhaus für die Querlüftung mit Fensterfalz- Lüftern, Regel- Air gemäß DIN 1946-6 ausgestattet.

 

16. Estrich 

Die Wohnräume erhalten einen schwimmenden Zementestrich auf Wärmedämmung bzw. Trittschalldämmung entsprechend der Energieeinsparverordnung.

 

17. Fliesenarbeiten

Entsprechend den Planungsskizzen werden Keramikplatten im Dünnbettverfahren verlegt. Wahl der Fliesen lt. Absprache mit den Bauherren. Der Einzelhandelspreis beträgt € 20,00 /m² incl. MwSt.

Bad:

Die Wände werden 1,60 m hoch mit 15 x 20 bis 30 x 60 cm Fliesen und grauer Verfugung gefliest. Der Fußboden wird mit Fliesen 20 x 20 bis 30 x 60 cm mit grauer Verfugung gefliest.

Die Verfliesung der Badewanne, der Duschwanne und der Fensterlaibungen ist enthalten.

Gäste-WC (wenn vorhanden): wie Bad

HWR:  Fußboden siehe Bad, Sockelfliesen aus Fliesen geschnitten

Sonderformate, Bordüren, Diagonalverlegung usw. sind gegen Aufpreis möglich. Sämtliche Silikonfugen sind Wartungsfugenfugen und unterliegen nicht der Gewährleistung.

 

18. Fenster, Türen, Innentüren

Fensteranlagen, Fenstertüranlagen werden fachgerecht aus 5- Kammer Qualitätskunststoffprofilen von Kömmerling / KBE oder gleichwertig gefertigt. Alle beweglichen Flügel erhalten ein umlaufendes Dichtungsprofil sowie einen umlaufenden Doppelfalz. Schlagregensicherheit und Fugendurchlässigkeit nach den gültigen DIN Vorschriften. 

Die Farbe der Fensterprofile ist weiß. Zur Anwendung kommen grundsätzlich nur verdeckt liegende Qualitäts-Beschläge, ausgeführt als Drehkipp-/Kippbeschläge entsprechend dem Fensterformat und den Erfordernissen des Raumes. 

Bei Fenstern über 1,50 Breite werden diese als Stulpfenster ausgeführt mit 1 Dreh-Kippflügel und 1 Drehflügel. Die Form und Gestaltung  der Anlagen ist den vorliegenden Planungen des jeweiligen Haustypes zu entnehmen. Der Einbau der Anlagen erfolgt winddicht fachgerecht durch das 3 D Band der Firma ILLBRUCK und Dübel/ Schrauben im Blendrahmbereich. Verglasung der Fenster-, Fenstertüranlagen mit 3 Scheiben-Isolierglas nach ENEV.

Die Haustüranlagen werden fachgerecht aus Kunststoffspezialprofilen nach DIN gefertigt. Die Haustür wird mit 3-fach Verriegelung, 3 Türbändern und Steckschloss mit Profilzylinder einschließlich 3 Schlüsseln ausgestattet. Die Verglasung erfolgt aus 2 Scheibenisolierglas bzw. Verbundsicherheitsglas. Es werden 2 Standardtüren angeboten. Bei der Wahl anderer

Türfüllungen oder Türprofile wird ein Mehrpreis berechnet.

Rollläden werden gegen Aufpreis geliefert.

Alle Innentürentüren sind endbehandelte, Dekor - Türen einschließlich Zargen und Bekleidung. Die Ausführung erfolgt in weiß. Innentürbeschläge in  Edelstahl. Wahlweise kann auch eine andere Drückergarnitur gegen Aufpreis bestimmt werden.

 

19. Gewährleistung

Die Gewährleistungszeit beträgt 5 Jahre nach BGB.

Für die gesamte Haustechnik, wie z. B. Lüftungsanlagen, Solaranlagen und Heizungsanlage beträgt die Gewährleistungszeit 2 Jahre.

Risse in Bauteilen, Putzen etc., die aufgrund der bauphysikalischen Eigenschaften der Baustoffe (wie Kriechen und Schwinden), sowie auf natürliche Vorgänge bei der Nachhärtung und Austrocknung des Bauwerkes zurückzuführen sind, stellen nach Gewährleistungsrecht keine Gewährleistungsmängel dar.

Elastische Verfugungen bei Fliesenarbeiten sind Wartungsfugen und sind vom Eigentümer zu unterhalten.

Die laufende Wartung z. B. der Fenster, der technischen Anlagen, wie Heizungs-, Elektro- und Entlüftungsanlagen, sind Aufgabe der Eigentümer.

Hierzu sind vom Eigentümer Wartungsverträge abzuschließen. 

 

20. Im Angebot enthalten

Pauschalfestpreisgarantie von 12 Monaten

Architekten- und Ingenieurleistungen

Qualifizierte technische Beratung in der Planungsphase

Qualifizierte technische Bauleitung und Baubetreuung während der Bauphase

 

21. Im Angebot nicht enthalten

Planungsänderungen – wesentliche Änderungen der vorgelegten Planung, die eine neue statische Berechnung voraussetzt.

Es können durch unterschiedliche Baugrundstücke und Behörden auch unterschiedliche Baunebenkosten anfallen. Alle Baunebenkosten einschließlich der in den Zeichnungen eingetragenen Möblierung sind nicht Bestandteil des Vertrages. Die Baunebenkosten trägt der AG.

Kosten für die Hausanschlüsse, z.B. Gas, Wasser, Strom, Telefon

Abwasser- und Regenwasserleitung, Klärgrube, Drainage

Baustrom und Bauwasseranschluss, Baustraße, Gehwegüberfahrt

Rodungen, Boden Ab- bzw. Anfuhr, Bodenaustausch

Baugrundgutachten, Bodenproben / Bohrungen

Hanglage des Grundstückes

Grundwasserabsenkung und Wasserhaltung

Verstärkte Betonsohle, Betonwanne, Pfahlgründung u. ä.

Außenanlage wie Terrassen, Gehwege, Müllbox, Gartenanlagen

Endreinigung des Hauses

Gebäudeabsteckung und Gebäudeeinmessung

Gebühren für Notar, Grunderwerbssteuer, Baugenehmigung, Versicherung

Malerarbeiten 

Anstriche auf Holz außen wie z.B. Unterschläge

Spachteln der Decken- und Wandstöße

Tapeten und deren Anstrich

Sämtliche Farbanstriche

Fußbodenverlegearbeiten

Einbau von Rauchwarnmelder

 

22. Schlussbemerkungen

Alle zeichnerischen Fixierungen von Ausstattungsgegenständen und sanitären 

Objekten in den Vertrags- und Katalogzeichnungen dienen lediglich der Übersicht. 

Verbindlich sind die in der technischen Baubeschreibung beschriebenen Objekte in Art und Anzahl, sowie die im Vertragswerk unter Sonderleistungen fixierten Objekte. Änderungen, Ergänzungen und Verbesserungen im Sinne des AG und des technischen Fortschritts bleiben vorbehalten.

Abweichungen zwischen Zeichnungen und technischer Baubeschreibung bedürfen der Erörterung sowie der schriftlichen Festlegung. Die technische Baubeschreibung wird Vertragsbestandteil und liegt dem Bauvertrag bei. 

Alle fixierten Raumgrößen und Achsmaße wurden den Vorentwürfen entnommen, Abweichungen bleiben vorbehalten. Die technische Baubeschreibung berücksichtigt die Energieeinsparverordnung von 01/2016.

Angebote von Sonderwünschen werden auf Anfrage der AG erstellt. 

Das Angebot erfolgt auf dem Schriftwege. Nach Anerkennung und Unterzeichnung des Angebotes erfolgt die Ausführung der gewünschten Leistung.

 

 

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